REDAKTION

Was tun Journalisten und Redakteure eigentlich?

Es geht um das VERBILDLICHEN der Sprache, dem BELEBEN der Inhalte, weg von abstrakten Infos zu einer Sprache mit Empathie, Intelligenz, eventuell Ironie. Wir haben gelernt zu schreiben, sodass es den Leser nicht loslässt, man holt ihn ab, so, wie das auch ein interessanter Gesprächspartner macht. Das „Handwerkszeug“ dazu, eine gewisse Empathie aber auch Expertise in bestimmten Bereichen zeichnen gute Autoren und Journalisten aus. Sie erwecken Buchstaben und Worte, Texte und Inhalte zum Leben, wecken Emotionen und lassen ihre Leser am erfahrenen Geschehen (Reportagen) oder am eigenen Wissen (Analysen, Kommentare) teilhaben.

Warum ist kritischer Journalismus wichtig?

Die Medien sind die „4. Macht“, das Korrektiv neben Politik, Legislative und Exekutive. Deren Aufgabe ist es, die Handlungen von einflussreichen Personen zu analysieren und zu hinterfragen. Und dies möglichst aus den Perspektiven aller Betroffenen, unabhängig ob arm oder reich, bevorzugt oder benachteiligt. Umso mehr  Problematiken an- und ausgesprochen werden, umso eher wird eine Lösung forciert oder ein Konsens gefunden, auch bei großen gesellschaftlichen Themen.

Guter Journalismus ist der Fingerzeig auf problematische Umstände, das Publik machen von Unfairness oder Ungleichbehandlung, in allen Branchen, Berufen und sozialen Ständen.

Fragestellung: Warum sollte ein CEO/Geschäftsführer in einem kritischen Medium, das seine Ansichten vielleicht sogar in Frage stellt, vorkommen?

  1. Er erhält die von ihm kommunizierten Ansichten/Inhalte/Botschaften neu formuliert. Er erkennt in diesem „Spiegel“, ober er (von einer geübten, … oft auch fachlich sehr beschlagenen … Persönlichkeit) richtig verstanden wird. Und er kann so seine Kommunikation in der Folge auch verbessern. (Denn, wenn es der Experte nicht versteht  – oder nicht „übersetzen“ kann, dann haben seine Kunden garantiert ebenso ein Problem damit!)
  2. Weil damit Pro/Contra-Themen aus mehreren Perspektiven beleuchtet werden können. Eine (neutraler) Journalist (von einem Qualitätsmedium) erhält in der Regel überall Einlass und Antworten (die für alle Beteiligten und zur Lösung der Probleme sehr wichtig sein können).
  3. Die Leserschaft weiß in der Regel eine fachlich, fundierte Berichterstattung zu schätzen. Die Anerkennung und Wertschätzung der Inhalte sind unvergleichlich höher als jene Aussagen, die in Werbeheften, Anzeigen beziehungsweise in bezahlten Artikeln formuliert sind.
  4. Wie Leseranalysen zeigen, sind Leser von qualitativen Medien (die Themen möglichst kontrovers abhandeln) in der Regel gebildeter und gehören zu den einkommensstarken „Entscheidungsträgern“.

Tomsich in der Presse

Interesse geweckt?

Generell geht es darum, „Botschaften“ zu formulieren! Über Werte, für die ein Unternehmen steht, USPs bis hin zum Anknüpfen an aktuelle Trends gibt es viele Möglichkeiten, Ihre Kommunikation zu beleben und wirksam zu gestalten.

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